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Spurensuche in der Provence

Eine Wandertour mit Wikinger Reisen

Was hat mir am Besten gefallen?

Das charmante, familiäre Hotel „Le Mozart“ in Aix en Provence vielleicht. In 10 Minuten ist man von hier in die Altstadt von Aix spaziert, wo es viele schöne Restaurants und Cafes gibt, Kirchen, Museen und die „Straße der Sünde“ – jeder zweite Laden ist eine Patisserie!

Oder war es die Altstadt (Le Panier) von Marseille mit all den Graffitis und schönen Läden…?

…..oder doch der Blick über die Stadt von Notre Dame de la Garde aus, der alte Hafen, MuCEM(das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers) oder die lange Küstenstraße Corniche, die zu den vielen schönen Stränden im Stadtgebiet führt…. nein, es war das fantastische Mittagessen in Goudes!

Hmmm, lecker!

Von Marseille aus führte uns unser Weg nach Lourmarin im Luberon, einem der schönsten Dörfer der Provence. Den Markt und das Schloß von Lourmarin konnten wir bei Sonnenschein genießen und dabei an Albert Camus denken, der hier schrieb: „Manchmal genoss ich den grünen und flüchtigen Geschmack unverdienten Glücks. Himmel und Erde waren dann miteinander versöhnt“.

Und weiter ging es ins bunte Herz der Provence, in die Ockerbrüche von Roussillon – welch eine schöne Landschaft! Das Wetter spielte zwar nicht mit heute, aber wozu gibt es Regenjacken?

Peter Mayle und seine Bücher über sein Leben in der Provence haben diesem Landstrich ein liebevolles Denkmal gesetzt, genau wie Jean Giono, der diese vielfältige und eindrucksvolle Natur mit ihren stillen und beschaulichen Momenten liebte: „ Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen. Deshalb erkennen wir so wenig.“

Der krönende Abschluss unserer Reise war die Wanderung zum Montagne Sainte Victoire, den Paul Cezanne so viele Male in seinem Leben gemalt hat. Die berühmtesten Bilder vom schroffen Kalkriegel malte Cézanne vom Chemin de la Marguerite auf der Colline des Lauves, zu der er seine 20 kg schweren Malutensilien schleppte. Morgens hinauf, mittags hinab, und mitunter nachmittags erneut hinauf und hinab – angesichts seines Alters und seiner Zuckerkrankheit eine beachtliche Leistung. Wir wandern ohne schweres Gepäck und genießen den Blick auf das Kalksteinmassiv.

Vielen Dank an Wikinger Reisen! Wieder einmal war die Tour perfekt organisiert, unsere Reiseleiterin Claudia hat uns viele Infos mitgegeben und uns während der Busfahrten bestens mit französischen Chansons und Geschichten von und über die Schriftsteller und Künstler der Region unterhalten.

Hanne Geraedts, im April 2019

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