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Was für eine wunderschöne Reise!

Was für eine wunderschöne Reise!

Ziegenbaum Marokko

Nach unserer Ankunft in Agadir und einem Mittagessen im Hotel war der erste Weg am Nachmittag natürlich zum Strand. Bei einem gemütlichen Spaziergang waren wir zum ersten Mal auf dieser Reise überrascht: Eine langgezogene Bucht, eine sehr schön angelegte Promenade, fliegende Händler, deren Antwort auf unser „Nein“ lautete: „Ok, maybe tomorrow!“ Zum Abschluss unseres ersten Ausflugs genossen wir in einem der Cafes an der Promenade ein Glas „marokkanischen Whiskey“: Den Pfefferminztee.

 

Am nächsten Tag ging es frühmorgens los nach Marrakech. Auf dem Weg dahin ein kurzer Fotostopp an einem Ziegenbaum, dem Arganbaum. Als ich vor der Reise so ein Foto in einem Reiseführer sah, habe ich es nicht geglaubt…

Und dann Marrakech; bei unserer Ankunft hatten wir schönsten Sonnenschein und ca 30°

und im Hintergrund die scheebedeckten Berge des Hohen Atlas. Nach Besichtigung des Menara Gartens nachmittags die historische Stadtführung durch schattige Gassen und tausende kleine Läden, und zum Schluss der Gauklerplatz. Dieser Lärm…Vor dem Abendessen mit Folkloreshow haben wir uns für Sie ohne die Rundreisegruppe das Luxushotel Amanjena angeschaut und ein wenig die Ruhe dort genossen.

Hotel Amanjena Marrakech
Ifrane Marokko

Am dritten Tag ließen wir uns ca 10 Stunden mit dem Bus nach Norden Richtung Meknes fahren. Unsere Reisezeit im Frühling bescherte uns wunderbare Temperaturen von etwa 24° und viel Grün – bunte Wiesen mit Mohnblumen und Orchideen, blühende Obstplantagen, Olivenhaine soweit das Auge reicht. Diese Bilder hatte ich vor der Reise nicht im Kopf, wenn ich an Marokko dachte. Im Sommerkurort Ifrane sieht es dann mal wieder fast so aus wie in einem französichen Alpendorf, im Winter kommt Marokkos Oberschicht hierher zum Skilaufen.

Am nächsten Morgen erleben wir nach der Stadtrundfahrt durch Meknes  – hier das angeblich schönste Tor Marokkos, das Bab al Mansour, aber ich habe so viele wunderschöne Tore gesehen auf dieser Reise – unsere nächste Überraschung: Volubilis, eine ehemalige Römersiedlung, in der ca 20000 Menschen gelebt haben. Gut erhaltene Mosaike und Gebäudereste sowie die Geschichten des Führers helfen der Phantasie, sich das Leben hier bildlich vorzustellen. Seit 1997 ist diese Ausgrabungsstätte Unesco Weltkulturerbe.

Volubilis Marokko
Färber in Fes Marokko

Mein Höhepunkt der Reise ist aber Fes – diese Eindrücke kann ich eigentlich gar nicht beschreiben. Viele kleine Läden, Handwerksbetriebe, Eselkarren hoch beladen zwischendrin, das Gerberviertel, Moscheen und Koranschulen, das Grabmal My Idriss – das war viel zuviel für einen Tag, hier muss ich unbedingt nochmal hin! Das Schlüsselwort hier ist „attention“ oder auf arabisch „belle“ – ertönt das im Gewimmel der Gassen hinter Ihnen, gehen Sie besser ganz schnell zur Seite, denn dann kommt jemand mit einer schweren Ladung der Sie überholen will. Das Größte war ein Besuch in einer Töpferei, wo wir zusehen konnten, wie die Handwerker die einzelnen Mosaiksteinchen auf dem Boden hockend per Hand mit einem schweren Meißel formen – einfach großartig!

Rabat besuchen wir am Sonntag vormittag, es ist relativ ruhig, und nach Fes ist das auch schön so. Wir sehen den Königspalast, das Mausoleum von Mohamed V. und die Kasbah. Bald schon geht es weiter nach Casablanca, wo wir die Moschee Hassan II bestaunen.

Am Montag fahren wir nochmal nach Marrakech  und dann zurück nach Agadir und hier dann sofort nochmal ans Meer; nach all den vielen Details in den Souks und den vielen Farben und Formen der Mosaike tut uns die Weite sehr gut. Abends feiern wir Abschied in der Hotelbar – und fliegen früh am nächsten Morgen nach Hause zurück.

Hier waren wir – hoffentlich – nicht zum letzten Mal!

Reise: Königsstädte Marokkos vom 08. bis 15.April 2014

Veranstalter FTI-Touristik

Hanne und Peter Geraedts

 

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